Bau-Geschichte

1673: Erstes Universitätsgebäude in der Herrengasse 1

1689: Die Lehrkanzel für Anatomie wird gegründet

1776: Die Universität und mit ihr die Anatomie übersiedelt in das vormalige Jesuiten-Kolleg neben der Jesuitenkirche in der Universitätsstraße

1782: Erste Aufhebung der Universität Innsbruck durch Kaiser Joseph II; Ersatz durch das Josephinische Lyzeum mit Philosophischer und Theologischer Fakultät sowie einer juridischen und medizinischen Studienabteilung (Es sollen nur Wundärzte und Hebammen herangebildet werden und keine Mediziner mit Doktorat)

1792: Wiedererrichtung der Universität samt Medizinischer Fakultät durch Kaiser Leopold II.

1805: Tirol fällt an Bayern, aus der Universität Innsbruck wird die „Leopoldino-Maximiliana“

1810: Zweite Aufhebung der Universität Innsbruck

1826: Wiedererrichtung der Universität durch Kaiser Franz I., aber ohne medizinische Fakultät

1869: Wiedererrichtung der Medizinischen Fakultät und damit der Anatomie

1887-1889: Errichtung des Anatomiegebäudes in der Müllerstrasse 59

1943: bei ersten Luftangriff amerikanischer Truppen schwerer Bombentreffer, der den Ostflügel nahezu vollständig zerstört; in der Folge wird das Institutsgebäude noch zweimal getroffen (leichte bis mittlere Schäden).

1950-1952: Wiedererrichtung und Ausbau des Institutsgebäudes: neuer Hörsaal für die Histologie, neue Arbeitsräumlichkeiten an der Südseite

1969-1970: Um- und Ausbau der Seziersäle

1971: Umbau der Anatomischen Sammlung und Schaffung eines öffentlich zugänglichen Museums

1972-1973: Umbau das anatomischen Hörsaals, Sanierung der Heizungsanlage

1974-1975: Umbau des Leichenkellers

1975: Aufstockung über dem Seziersaal an der Nordseite, Erweiterung des Museums im 1. Stock, Mikroskopiersaal im 2. Stock

1980-1985: Dachbodenausbau

1983-1985: unterirdischer Verbindungsgang zur Klinik

2007-2008: Erneuerung der Seziersäle, Errichtung von Umkleidemöglichkeiten für die Studierenden, Einbau einer neuen Belüftung mit inkludierter Beleuchtung; Einrichtung eines modern ausgestatteten Raumes für die postpromotionelle Aus- und Weiterbildung

2009: komplette Brandschutzsanierung vom Dach bis zum Keller incl. Brandschutzplan

2010: Arbeitsstättenbewilligung gemäß § 92 des AschG für das Department für Anatomie, Histologie und Embryologie, Neugestaltung des Andachtsraums

2012: Restaurierung der Fassade nach Vorgaben des Denkmalamtes

2016: Erneuerung der Lüftungsanlage