Ziele der Lehre

Die Sektion Klinisch-Funktionelle Anatomie leistet einen wesentlichen Beitrag in der vorklinischen Ausbildung zukünftiger ÄrztInnen. Das breite Lehrangebot umfasst Vorlesungen und praktische Übungen. Der wissenschaftliche Unterricht dient der Vermittlung der anatomischen bzw. medizinischen Terminologie, der systematischen und topographischen sowie der funktionellen und klinischen Anatomie.
Darüberhinaus werden Studierende der Doktoratsstudiengänge 'Image-Guided Diagnosis and Therapy' sowie 'Muskoskeletale Wissenschaften' unterrichtet; Sportstudierende, KrankenpflegerInnen und PhysiotherapeutInnen anatomisch ausgebildet.

 

Im Rahmen der im Curriculum verankerten Präparierkurse können die theoretisch gelernten Strukturen durch praktisches Handeln selbst erfahren und in die funktionellen und klinischen Zusammenhänge eingeordnet werden. Die Präparierkurse sehen hierzu als zentralen und unverzichtbaren Bestandteil die systematische Präparation eines menschlichen Leichnams durch die Studierenden vor. 
Zusätzlich sollen durch die Sezierkurse Grundlagen für das praktische ärztliche Handel gelegt werden, hinsichtlich manueller, als auch sozialer und ethischer Aspekte. Letztere werden durch ein begleitendes Ethikseminar vertieft.